Laser 3D Drucker kaufen: Ratgeber. Technologie. Empfehlung

Laser 3D Drucker kaufen: Ratgeber. Technologie. Empfehlung

Laser 3D Drucker kaufen Ratgeber – Wie bei normalen Druckern, existieren auch bei 3D Druckern Modelle, die mittels eines Lasers arbeiten. Diese Laser 3D Drucker verfügen über einen leicht abgewandelten Aufbau und können zudem mit unterschiedlichen Materialen umgehen. Doch welche Vorteile ergeben sich aus der Anwendung solcher Geräte und wie sieht es mit den Kosten bei der Anschaffung aus? Solche und ähnliche Fragen sind es, die den Käufern stets durch den Kopf gehen. Daher sollen an dieser Stelle die wesentlichen Informationen zum Thema geliefert werden, sodass am Ende klar wird, was wirklich von Bedeutung ist.


Das Prinzip hinter den Laser 3D Druckern

Anders als die 3D Drucker die mittels der fotooptischen Aushärtung arbeiten, übernimmt hier der Laser selbst das sogenannte Versintern, was den Prozess der Verfestigung deutlich beschleunigt. Dabei können bei einem Laser-System nur Pulver eingesetzt werden, die dafür aber auch aus Metall, Keramik, Kunststoff und sogar Gießsand bestehen können. Aus diesen arbeitet der Laser dann Schicht für Schicht die gewünschte Form, wobei der Vorteil aber in der Genauigkeit der Strukturen liegt. Diese werden sehr fein gefertigt und liefern somit ein genaues Abbild des gewünschten Objektes.

Die Ausgangsmaterialen dürfen dabei nicht in flüssiger Form vorliegen, denn diese würden bei einem Laser-Modell zwangsläufig dazu führen, dass der Extruder verklebt. Dieser gibt das verwendete Pulver in sehr dünnen Schichten ab, die dann in der Folge sofort vom Laser ausgehärtet werden. Allerdings birgt dieses Prinzip auch ein Problem, welches bisher noch nicht wirklich in den Griff bekommen werden konnte. Die entstandenen Objekte sind grundsätzlich ein wenig porös, sodass diese zur Aushärtung entweder in eine Kupferlösung – dies geschieht im industriellen Rahmen – oder aber in ein Kunststoffbad getaucht werden müssen.


Laser 3D Drucker Technologie noch in der Entwicklung

Derzeit befindet sich die Laser 3D Drucker Technologie quasi noch in der Entwicklung. Allerdings gibt es bereits serienreife Modelle, die inzwischen zum Kauf angeboten werden. Dennoch liegt es vor allem an der verwendeten Hardware, denn wie bereits erwähnt, können die Pulver – anders als dies bei flüssigen Ausgangsstoffen der Fall ist – nicht auf die gleiche Weise verdichtet werden. Daher entstehen Lufteinschlüsse, die die angesprochene Porosität hervorrufen.

In der Zukunft soll die Laser 3D Drucker Technologie dieses Manko aber überwinden. Hierzu werden neue Ausgangsmaterialien geschaffen, die diesen Nachteil nicht mehr in sich bergen. Vor allem auf Nano-Technologie basierende Kunststoffe und veränderte Metalle könnten dann als Rohstoff genutzt werden. Noch sind diese aber in der Entwicklung. Die wenigen Proben, die zu Testzwecken eingesetzt werden, sind für Privatpersonen unbezahlbar. Für die Heimanwendung gibt es aber einige Modelle, die inzwischen bezogen werden können.


Laser 3D Drucker für den Heimeinsatz

Wer einen Laser 3D Drucker kaufen möchte, der sollte zuerst wissen, welche Modelle derzeit auf dem Markt zur Verfügung stehen. Dabei spielen natürlich auch die anfallenden Kosten eine bedeutende Rolle, denn die Geräte sollen auch erschwinglich sein.

Ein Beispiel für ein Laser System ist der Sintratec SLS, der derzeit für rund 4.999 Euro zu haben ist. Mit diesem Gerät lassen sich recht professionelle Designs entwerfen. Ein Satz Pulver ist bereits im Paket enthalten, wobei diese beim Hersteller aber stets nachgeordert werden können. Generell kommt das Gerät auch mit auch Fremdpulvern zurecht. Die Porosität der Strukturen hält sich in Grenzen, sodass viele Objekte auch ohne eine Nachbehandlung genutzt werden können.

Erstaunlicherweise steht dem der XYZprinting Nobel 1.0A SLA 3D-Drucker gegenüber. Dieser bietet die gleichen Funktionen, ist aber für nur 1.900 Euro erhältlich. Doch warum gibt es in diesem Bereich solche Unterschiede im Preis? Hier kann ganz einfach gesagt werden, dass Qualität Geld kostet. Letztgenannter Drucker bietet eine deutliche schlechtere Qualität beim Druck, als dies bei der teuren Variante der Fall ist. Zudem müssen andere Pulver verwendet werden, bei denen die Dichte während des Sinterns nicht all zu hoch ausfällt.

Wer also die Kleinigkeit von 5.000 Euro übrig hat, der kann sich als Heimgerät eine recht professionelle Variante nach Industriestandards kaufen. Aber auch knapp 2.000 Euro sind noch eine Menge Geld, was in diesem Zusammenhang an die Anfänge der normalen Drucker erinnert.


Laser 3D Drucker Kaufberatung

Doch was ist nun wichtig, wenn man einen Laser 3D Drucker kaufen will? Auf welche Details muss speziell geachtet werden? Hier soll die Laser 3D Drucker Kaufberatung Abhilfe schaffen.

In erster Linie kommt es natürlich auf die Geschwindigkeit des Drucks an. Das Erstellen einer Schicht sollte je nach Größe des Objektes nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Wer auf ein 5 Zentimeter großes Objekt 24 Stunden warten muss, der befindet sich nicht mehr auf dem Stand der Zeit. Ein solcher Druck sollte heute in spätestens 2 Stunden erledigt sein, wobei Laser-Modelle hier zum Teil auch nur noch eine Stunde benötigen, um die entsprechende Größe zu erreichen.

Ein weiterer Punkt ist die Anzahl der Pulver, die verwendet werden können. Allerdings schneiden hier die meisten Drucker mehr als gut ab, denn in der Regel können alle Stoffe, angefangen bei verschiedenen Kunststoffen, über Metall bis hin zu Gießsand genutzt werden. Somit ist die volle Bandbreite der Verarbeitungsmöglichkeiten bei jedem Gerät in der Regel gegeben.

Natürlich darf auch die Höhe der Drucker nicht vernachlässigt werden. Hier hängt es eher vom persönlichen Geschmack und Bedarf ab, was benötigt wird. Wer große Modelle erschaffen will, der muss bei der Höhe natürlich zu höheren Druckern greifen. Dabei gilt es aber zu beachten, dass die Größe in einem Verhältnis zum Preis steht. Je höher und breiter die Drucker ausfallen, desto mehr Geld muss bei der Anschaffung investiert werden.


Laser 3D Drucker Steuerung – Einfach und intuitiv

In den Anfangszeiten des 3D Drucks war die Steuerung noch recht kompliziert. Hier mussten viele Details der Programmierung noch selbst durchgeführt werden. Heute gibt es vollständige Treiber, die wie bei anderer Software auch, einfach auf dem PC installiert werden können. Die Anbindung erfolgt mittels USB oder die Baupläne werden über eine SD-Karte auf das System übertragen.

Die neusten Modelle bieten inzwischen auch eine Verbindung mittels WLAN an, sodass hier die Daten kabellos transferiert werden können. Sehr umfangreiche Treiber zu diesem Zweck gibt es übrigens für diverse Linux-Systeme, denn diese unterstützen die Drucker weit besser als die meisten Windows- oder MAC-Systeme. Der Grund liegt darin, dass die reinen Linux-Distributionen auch für die Entwicklung der der Treiber genutzt wurden. Daher kann es sich empfehlen, die Drucker mit einem Linux-System zu betreiben.

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