3D Drucker selber Bauen – Ratgeber / Anleitung / Tipps

3D Drucker selber Bauen

3D Drucker selber Bauen – 3D Drucker erobern die Welt in Sturm und bieten immer neue Möglichkeiten. Noch vor einigen Jahren hätte niemand gedacht, dass es einmal möglich sein würde, Zuhause seine eigenen Gegenstände zu produzieren. Mittlerweile gibt es eine Reihe von kommerziellen Anbietern, die aber vollständige Geräte offerieren. Doch in vielen Fällen sind diese Geräte sehr teuer und normale Nutzer können diese nicht wirklich bezahlen. Allerdings gibt es auch die Option, sich einen 3D Drucker selber bauen zu können. Doch hier stellen sich gleich mehrere Fragen? Was muss der Nutzer können, um sich ein solches Gerät selbst zusammenzuschrauben? Worauf muss dabei geachtet werden und welcher 3D Drucker DIY bietet die beste Lösung für den heimischen Einsatz? Hier soll mit den passenden Antworten Abhilfe geschaffen werden.


Die eigenen Fähigkeiten entscheiden

Für die meisten Techniknerds ist es eine Kleinigkeit, den Bausatz für einen 3D Drucker zusammenzusetzen. Doch auch der unbedarfte Heimwerker möchte an diesem Spaß teilhaben. Welche Fähigkeiten sind also zwangsläufig erforderlich, um einen 3D Drucker selber bauen zu können?

Zum einen sollte das Basiswissen im Bereich der Technik vorhanden sein. Dies betrifft unter Umständen die Anwendung eines Lötkolbens sowie die Fähigkeit, sich in technischen Konstruktionsplänen zurechtzufinden. Ist dieses Wissen vorhanden, dann kann der Bau eigentlich sehr leicht von der Hand gehen, denn viele 3D Drucker Bausätze liefern die erforderlich Anweisungen gleich mit.

Allerdings sollte auch die Fähigkeit bestehen, eigenständig Fehler in diesem Bereich lösen zu können. Es ist nicht wirklich förderlich, wenn beim Auftreten von Problemen jedes Mal im Internet recherchiert werden muss. Hier kann sich die Arbeit an dem Gerät auf sehr lange Zeit hinausschieben. Im Grunde ist aber jeder, der in der Lage ist zwei Kabel miteinander zu verbinden, auch in der Lage einen 3D Drucker zu bauen. So kompliziert die Geräte auch erscheinen mögen, in ihrer Grundfunktion sind sie ganz einfach gehalten und auf dieser Basis auch leicht zu verstehen.

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3D Drucker selber bauen Anleitung

Doch wie wird ein 3D Drucker den nun gebaut? Anders als bei anderen Geräten der Hochtechnologie, kann ein 3D Drucker aus recht wenigen Teilen konstruiert werden. Diese lassen sich einfach in fast allen Baumärkten erwerben. An dieser Stelle muss aber ein besonderer Blick auf die Software geworfen werden, denn nicht jeder kann programmieren. Dies ist auch nicht all zu leicht zu erlernen, weshalb der entsprechende Punkt in den Anmerkungen zu den Fähigkeiten auch fehlt. Im oben vorgeschlagenen Buch „3D Drucker selber Bauen“ finden Sie jedoch Abhilfe. Generell sollten Sie sich ein solches Buch zulegen, falls Sie einen 3D Printer selber Bauen möchten, aber Ihre Fähigkeiten nicht ausreichend sind.

Hier gibt es aber eine einfache Lösung, denn die Grundbestandteile für die entsprechende Steuerungssoftware kann bereits fertig aus dem Internet bezogen werden. Da alle 3D Drucke im Grunde die gleiche Arbeit verrichten, kann somit für viele Modelle aus dem Bereich der Eigenarbeit auch die selbe Software genutzt werden. Allerdings muss hier auf das verwendet Steuerungsmodul geachtet werden, denn anhand der jeweiligen Version, kann der Bastler erfahren, welche Software für ihn die Geeignete ist.


3D Drucker selber Bauen Anleitung – Diese Teile werden benötigt

In der Regel werden für einen 3D Drucker nur wenige Teile benötigt. Neben den Leichtmetallstangen die als Führung für den Druckkopf dienen, müssen nur die entsprechenden Schrauben und Platinen erworben werden.

Zum Thema Platine sei angemerkt, dass diese bei ausreichendem Kenntnisstand auch selbst gelötete werden kann, denn alle erforderlichen Teile können im Fachhandel bezogen werden. Allerdings dürfte dies für die meisten keine Option darstellen, sodass die entsprechende Platine in einem Shop für 3D Drucker erworben werden sollte. Eine entsprechende Platine für einen 3D Drucker bekommen Sie bereits ab 39 Euro. Hier kann auch gleich der notwendige Extruder gekauft werden, denn nur mit diesen lässt sich der Werkstoff am Ende auch in die richtige Form bringen.

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Natürlich darf auch ein Motor nicht fehlen, denn dieser bewegt den Druckkopf in die entsprechende Richtung und sorgt somit dafür, dass das jeweilige Objekt Sicht für Schicht erstellt werden kann. Spezielle Motoren für 3D Drucker gibt es dabei ebenfalls im Fachhandel. Da der Prozessor für die Steigerung schon auf der Platine vorhanden ist, muss dieser nicht noch separat bestellt werden. Dies ist nur dann der Fall, wenn das Gerät eine höhere Leistung und mehr Rechengeschwindigkeit besitzen soll, was in der Regel aber nicht benötigt wird.

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3D Drucker DIY Anleitung

Klar gesagt werden muss, dass das Aussehen des Druckers der Marke Eigenbau am Ende nicht definiert ist. Da sich diese Drucker sogar aus Legosteinen konzipieren lassen, ist der Fantasie der Gestaltung keine Grenze gesetzt. Daher kann an dieser Stelle auch nur grob eine Bauanleitung für die Verbindung der Teile erfolgen, denn der Eigenbau ist, anders als bei der Verwendung fertiger Sets, immer mit der Erschaffung eines Unikats verbunden.

3D Drucker Bauen Schritt 1:

Zuerst sollte eine Grundfläche geschaffen werden, auf welcher das gesamte Gerät aufgebaut wird. Für diese können Kunststoffplatten genutzt werden. Wie die Bohrungen für die Leichtmetallstangen gesetzt werden bleibt jedem selbst überlassen, allerdings sollte darauf geachtet werden, das bei der Konstruktion eine gerade Ebene entsteht. Die Stangen müssen absolut im Lot sein, damit die Schichten sauber aufgetragen werden können.

3D Drucker Bauen Schritt 2:

Im zweiten Schritt kann der Extruder an der Motorführung befestigt werden. Wird die entsprechende Halterung im Paket gleich mit geliefert, sollte sich der Extruder einfach an der Motorführung befestigen lassen. Wichtig ist dabei, dass das Zugband einen freien Lauf besitzt und durch nichts behindert werden kann. Die entsprechenden Steuerungselemente können beliebig angeordnet werden, wobei hier auch gleich die notwendige Verkabelung vorgenommen werden sollte. Vorteil wie bei allen Computerbauteilen: Alle Stecker passen in der Regel nur ein einziges Mal, sodass hier im Grunde nichts falsch gemacht werden kann.

3D Drucker Bauen Schritt 3:

Der Steuerungsprozessor muss direkt mit der Platine für die Stromzufuhr verbunden werden. Dabei muss aber ein Trafo zwischen die Konstruktion geschaltet werden, denn die volle Netzspannung kann von dem Modul nicht ausgehalten werden. Die entsprechende Verkabelung von Prozessor zum Motor ist dabei besonders wichtig, denn diese leitet die Steuerbefehle der Software an die Mechanik weiter und sorgt so für die Umsetzung des gewünschten Objektes. Hier sollten verschiedene Testläufe gestartet werden, die sicherstellen, dass alles korrekt funktioniert.

3D Drucker Bauen Schritt 4:

Das Modul für die Anbindung an den Computer kann mit verschiedenen Anschlüssen besetzt sein. Am besten eignet sich hier USB, denn es müssen zu diesem Zweck keine weiteren Treiber installiert werden. Die Erkennung der Hardware sollte dabei automatisch erfolgen, da es sich in der Regel um Standardteile handelt, die in den Softwarebibliotheken als Drucker erkannt werden. Die direkte Ansteuerung übernimmt dann die eingangs erwähnte Software.

Im Grunde war es das auch schon, allerdings ist die Anleitung nur als sehr grob zu verstehen. Für einen anschaulichen Einblick sollte man sich entsprechende Anleitungen im Internet ansehen oder sich grundlegen mit dem Thema beschäftigen. Hier können dann alle notwendigen Details erkannt und recht schnell ein eigener Drucker entworfen werden.


3D Drucker selber bauen Kosten

Die 3D Drucker selber bauen Kosten sind ein entscheidender Faktor. Allerdings muss hier niemand mit einem horrenden Preis rechnen, denn die meisten Modelle lassen sich zu einem Einkaufspreis unter 50 Euro umsetzen. Wer etwas mehr Aufwand in die Konstruktion stecken möchte, der kann etwa 100 Euro für die Umsetzung einplanen.

Fertige Bausätze für 3D Drucker, die alle Teile beinhalten sind zum Teil schon für unter 200 Euro erhältlich, wobei hier aber durchaus auch auf die Modelle aus der Mittelklasse gesetzt werden sollte. Diese erstrecken sich bis zu einem Preisniveau von rund 500 Euro und bieten dafür auch gleich eine passende Software, die den sofortigen Einsatz erlaubt. Besonders zu empfehlen ist der Anycubic I3 Mega Bausatz, dieser 3D Drucker ist nicht nur kinderleicht zusammenzubauen, sondern weist auch eine hohe Qualität auf.

Falls Sie kein Profi sind und an Ihren Fähigkeiten zweifeln, so suchen Sie sich lieber Hilfe von einem Bekannten. Wie bereits erwähnt hilft jedoch das Buch 3D Drucker selber Bauen enorm weiter und rein theoretisch ist es damit möglich, ganz einfach einen 3D Drucker selber zu Bauen, außer Sie verfügen über zwei linke Hände.

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